Umstellung auf Mac OS Lion – nicht jedes Programm geht mit

Mac OS X Lion ist nun also verfügbar. Das neue Apple-Betriebssystem wartet mit vielen neuen Funktionen auf, aber bevor man seine vorhandenen Installationen von OSX überschreibt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass nicht alle auf Snow Leopard laufenden Programme weiter benutzt werden können.

Das betrifft vor allem alle diejenigen älteren Programme, die noch auf PowerPC Code zurückgreifen, und auf Intel-Maschinen über die virtuelle Umgebung Rosetta gelaufen sind. Dazu gehören beispielsweise Photoshop CS2, Apple Works und Microsoft Office 2004. Rosetta wird es für Mac OS X Lion nicht mehr geben. Sie lässt sich bisher auch nicht nachträglich installieren. Wer also alte Programme auf seinem Mac laufen hat und diese auch weiterhin benutzen möchte, sollte vielleicht erst einmal beim Snow Leopard bleiben. Eine Liste der Programme auf Ihrem Computer, die mit OSX Lion nicht kompatibel sind, können Sie wie folgt erstellen:

Öffnen Sie unter Programme > Dienstprogramme das Terminal und geben dort folgende Zeile, gefolgt von einem Return,  ein:

system_profiler SPApplicationsDataType >~/Desktop/MySoftwareTypes.txt

Daraufhin erscheint eine Textdatei „MySoftwareTypes.txt“ auf dem Schreibtisch, die für jedes Ihrer installierten Programme auflistet, ob es sich dabei um ein „PowerPC“, „Intel“ oder „Universal“ Programm handelt. Alle mit „PowerPC“ gekennzeichneten Programme sind unter MacOS X Lion nicht mehr nutzbar!

Wer nicht sicher ist, ob alle Programme, die ihm wichtig sind, unter Lion noch laufen, kann natürlich auch einfach vor dem Upgrade ein Backup erstellen, und die Lion Installation im Zweifelsfall wieder rückgängig machen.

Voraussetzung für die Installation ist eine laufende Snow Leopard Version sowie ein System mit mindestens 2 Intel-Kernen. Die Installationsdatei ist für 23,99 Euro in Apples App Store zu haben. Für Besitzer eines Apple-Rechners, der nicht älter als ca. 5 Wochen ist, gibt es das Update übrigens kostenlos.

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