Immer mal wieder gibt es auch bei OSX Probleme, oder man stößt auf interessante Funktionen. Hier tausche ich meine Entdeckungen aus:   mh¬
  

Snow Leopard Server für 24 Euro

Wie jetzt bekannt wurde, kann derzeit Snow Leopard Server direkt bei Apple für 23,95 (inkl. Versand und USt.) bezogen werden. – Allerdings nur telefonisch.

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Damit bietet sich nun eine günstige Möglichkeit, PowerPC-Programme in einer virtuellen Maschine zu betreiben, da beispielsweise Parallels Desktop nur mit der Server-Version Snow Leopard zusammenarbeitet. Man kann also auf diesem Umweg auf einem Rechner, der mit der aktuellen OSX-Version läuft, PPC-kompatible Programme mit Rosetta-Unterstützung betreiben.

 

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Mac OS Lion: eigene Icons in Symbolleiste anzeigen

Nicht alle Änderungen, die Apple mit Lion eingeführt hat, sind überzeugend, dazu gehört auch die farblose Darstellung von Verzeichnissen in der Seitenleiste.

Wenn man eigene Ordner in die Seitenleiste zieht,  werden deren eventuell selbst vergebene Icons durch ein Standard-Icon ersetzt. Will uns Apple also nun wieder zu akribischen Lesern von Ordner-Bezeichnungen machen, und den intuitiven Weg über Icons, der den Mac einmal ausgezeichnet hat, wieder rückwärts gehen?

Apple maskiert in Lion die Anzeige der Icons in der Seitenleiste. Um die Originale (also auch die selbst vergebenen Icons) sichtbar zu machen, muß folglich die Maskierung unterbunden werden.

Eine Lösung existiert in Form eines alten Bekannten: SIMBL. Die Bezeichnung steht für SIMple Bundle Loader und dürfte langjährigen Mac Nerds wohl bekannt sein. SIMBL ermöglicht es, Hacks und Patches, sogenannte Bundles, auf bestehende Programme anzuwenden.

Auf einer japanischen Website findet sich dazu das Bundle ColorfulSidebar, das den Finder dazu bewegt, die Maskierung der Icons in der Seitenleiste zu unterlassen.

Die Änderung benötigt 3 Schritte:

  1. diese gepatchte Version von SIMBL herunterladen und installieren
  2. Das Bundle ColorfulSidebar herunterladen
  3. Das Bundle in das Verzeichnis /Library/Application Support/SIMBL/Plugins/ legen

Das Bundle wirkt sich übrigens nur auf die Anzeige im Finder aus. In den Dialogfenstern Öffnen und Speichern bleiben die Icons farblos.

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Wenn Dateien auf dem Schreibtisch ohne Vorwarnung „aufgeräumt“ werden …

Wer kennt nicht die Überraschung, dass nach einem Neustart liebevoll arrangierte Dateien auf dem Schreibtisch nach Namen sortiert auf die rechte Seite „aufgeräumt“ wurden, und damit die eigene Ordnung, in der man sich zurechtfinden sollte, zerstört ist.

Abhilfe ist nicht ganz einfach, aber möglich, wenn ein aktuelles Backup vorhanden ist. Mit den folgenden Unix-Befehlen im Terminal kann der Zustand wiederhergestellt werden, falls die TimeMachine verwendet wurde:

rm . ~/Desktop/.DS_Store
cd . /Volumes/[Name des Backup-Volumes]
cd . Backups.backupdb/[Name des Mac]/[Datum]/[Name des Boot-Volumes]/Users/[Benutzername]/Desktop
cp . .DS_Store . ~/Desktop/

Wie man sieht, geht es darum, die Datei .DS_Store wiederherzustellen. Gleich nach dem Ersetzen durch die alte Version muss ein Finder-Neustart erfolgen! Wie genau die Desktop-Icons wiederhergestellt werden, hängt von der Aktualität des Backups ab.

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Tipp: Versteckten Motion Blur Effekt in OS X Lion aktivieren

In Lion gibt es einen versteckten Motion Blur Effekt für die Animationen, die in Exposé und Mission Control ablaufen. Startet man Mission Control und drückt Befehl + M, sieht man ab diesem Zeitpunkt alle Animationen mit Motion Blur Effekt. Drückt man erneut Befehl + M kann man den Effekt wieder deaktivieren. Nach einem Neustart ist der Effekt ebenfalls wieder deaktiviert.

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Umstellung auf Mac OS Lion – nicht jedes Programm geht mit

Mac OS X Lion ist nun also verfügbar. Das neue Apple-Betriebssystem wartet mit vielen neuen Funktionen auf, aber bevor man seine vorhandenen Installationen von OSX überschreibt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass nicht alle auf Snow Leopard laufenden Programme weiter benutzt werden können.

Das betrifft vor allem alle diejenigen älteren Programme, die noch auf PowerPC Code zurückgreifen, und auf Intel-Maschinen über die virtuelle Umgebung Rosetta gelaufen sind. Dazu gehören beispielsweise Photoshop CS2, Apple Works und Microsoft Office 2004. Rosetta wird es für Mac OS X Lion nicht mehr geben. Sie lässt sich bisher auch nicht nachträglich installieren. Wer also alte Programme auf seinem Mac laufen hat und diese auch weiterhin benutzen möchte, sollte vielleicht erst einmal beim Snow Leopard bleiben. Eine Liste der Programme auf Ihrem Computer, die mit OSX Lion nicht kompatibel sind, können Sie wie folgt erstellen:

Öffnen Sie unter Programme > Dienstprogramme das Terminal und geben dort folgende Zeile, gefolgt von einem Return,  ein:

system_profiler SPApplicationsDataType >~/Desktop/MySoftwareTypes.txt

Daraufhin erscheint eine Textdatei „MySoftwareTypes.txt“ auf dem Schreibtisch, die für jedes Ihrer installierten Programme auflistet, ob es sich dabei um ein „PowerPC“, „Intel“ oder „Universal“ Programm handelt. Alle mit „PowerPC“ gekennzeichneten Programme sind unter MacOS X Lion nicht mehr nutzbar!

Wer nicht sicher ist, ob alle Programme, die ihm wichtig sind, unter Lion noch laufen, kann natürlich auch einfach vor dem Upgrade ein Backup erstellen, und die Lion Installation im Zweifelsfall wieder rückgängig machen.

Voraussetzung für die Installation ist eine laufende Snow Leopard Version sowie ein System mit mindestens 2 Intel-Kernen. Die Installationsdatei ist für 23,99 Euro in Apples App Store zu haben. Für Besitzer eines Apple-Rechners, der nicht älter als ca. 5 Wochen ist, gibt es das Update übrigens kostenlos.

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