FileMaker Pro 12

Die neue Version bietet Neues vor allem beim Umgang mit Medienfeldern und Grafikelementen. Ein Gesichtspunkt, der für die visuellen Ansprüche von Datenatelier.de eine große Rolle spielt. Außerdem überwindet die Umstellung von 32bit auf 64bit die bisherigen Grenzen bei der Arbeit mit Mac-basierten Filemaker-Servern. Deshalb müssen Dateien der Vorgänger-Versionen (mit der Endung .fp7) auch konvertiert werden (Endung der neuen Dateien .fmp12).

Abgesehen davon würde ich behaupten, dass der Schritt von Version 11 zu Version 12 keinen Meilenstein darstellt. Zu erwähnen ist noch, dass nun FileMakerGo (die Client-Software für iPhone / iPad) kostenlos ist. Dem gegenüber steht allerdings eine lange Liste von Schwachstellen und unbefriedigenden Lösungen, die lange bekannt waren und in verschiedenen Foren beklagt worden sind, und die nach wie vor mittels Plug-Ins oder ausgetüftelten workarounds überbrückt werden müssen.

Für die meisten Besitzer der Version 11 dürfte sich das Update also nur dann wirklich lohnen, wenn sie ambitionierte Grafik schätzen oder Filemaker zur zentralen Verwaltung von Medien aller Art einsetzen wollen. Vor allem in Verbindung mit einem FileMaker Server können nun auch Filme und Fotos bequem über FileMaker gespeichert und (beispielsweise per streaming) an verschiedenen Ausgabegeräten gezeigt werden.

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