Snow Leopard Server für 24 Euro

Wie jetzt bekannt wurde, kann derzeit Snow Leopard Server direkt bei Apple für 23,95 (inkl. Versand und USt.) bezogen werden. – Allerdings nur telefonisch.

0800 2000 136

Damit bietet sich nun eine günstige Möglichkeit, PowerPC-Programme in einer virtuellen Maschine zu betreiben, da beispielsweise Parallels Desktop nur mit der Server-Version Snow Leopard zusammenarbeitet. Man kann also auf diesem Umweg auf einem Rechner, der mit der aktuellen OSX-Version läuft, PPC-kompatible Programme mit Rosetta-Unterstützung betreiben.

 

Veröffentlicht unter aktuell, OSX-Tipps | Hinterlasse einen Kommentar

iCal Import in FileMaker (ohne Plugin)

Die Aufgabenstellung Kalenderdaten aus iCal in Filemaker zu transferieren, schien zunächst einfach. Schließlich verwendet iCal das Standarddatenformat vCal, und das gibt Termine auf eine leicht nachvollziehbare Weise in Form von Textdaten aus.
Tückisch wird es allerdings schon bei der Speicherung dieser Textdateien, die Apple seit OSX Lion verwendet: hier wird für jedes Ereignis eine eigene Datei angelegt, die nur dann mehrere vCal-Ereignisse enthält, wenn zu einem Serien-Ereignis Ausnahmen angegeben werden.
Die erste Aufgabe besteht also darin, diese Dateien nach denjenigen abzusuchen, die für den Datentransfer in Frage kommen. In meinem Fall war das Selektionskriterium durch die Kategorie, der der Event zugeorndet ist, bestimmt. Als einfachster Weg ergab sich nun ein Apple-Script-Aufruf, der mit shell-Befehlen die vorhandenen Files absucht und die als relevant eingestuften Daten in ein Filemaker-Feld kopiert.
Mit einer dafür konzipierten Script-Sequenz wurden nun diese Daten daraufhin untersucht, ob sie zeitlich noch relevant sind (bereits überholte Ereignisse sollten nicht importiert werden), und dann mit einer schon vorhandenen Datenstruktur abgeglichen. Im Resultat ergibt das für jeden vCal- ( iCal-) Event einen Datensatz, der unter Umständen noch die erwähnten Ausnahmen enthält.
In Filemaker sollten nun diese Ereignisse in einzelne Datensätze aufgelöst werden. Serienereignisse mussten daher in mehrere Einzelereignisse vervielfältigt werden, und zwar bis zu einer vorher festgelegten Grenze (beispielsweise die nächsten 3 Monate). Dabei waren allerdings die Ausnahmen (ein Einzelereignis weicht ausnahmsweise von der Serie ab) und die gestrichenen Einzeldaten (ein Einzelereignis entfällt ganz) zu berücksichtigen. Sehr viel komplizierter würde das noch werden, wenn man etwa Serien wie „jeden vorletzten Tag eines Monats, der kein Feiertag ist“, oder Ähnliches zu verarbeiten hätte. Glücklicherweise sind in meinem Fall nur wöchentliche Sequenzen zu berechnen gewesen.
Nun ging es bei meinem Projekt noch darum, die Daten nach bestimmten Regeln auf Vollständigkeit zu überprüfen, was aber jetzt kein so großes Problem mehr darstellte. Zu hoffen wäre nur, dass Apple nicht bei jedem neuen Betriebssystem die Regeln für die Hinterlegung der Kalenderdaten wieder ändert.
Für die Darstellung der Kalenderdaten griff ich übrigens auf das Konzept, das John Sindelar unter dem Namen CCCalendar einmal veröffentlicht hatte, und wandelte es meinem Bedarf entsprechend ab.

Resümierend kann festgestellt werden, dass die Integration von iCal-Daten in Filemaker ohne die Verwendung von PlugIns möglich und vom Aufwand her vertretbar ist. Das von mir hier kurz beschriebene Konzept stellte den Versuch dar, möglichst einfach zu arbeiten, kann aber natürlich nach Bedarf erweitert und sicherlich auch noch verbessert werden.

Veröffentlicht unter Verschiedenes | Hinterlasse einen Kommentar

Mac OS Lion: eigene Icons in Symbolleiste anzeigen

Nicht alle Änderungen, die Apple mit Lion eingeführt hat, sind überzeugend, dazu gehört auch die farblose Darstellung von Verzeichnissen in der Seitenleiste.

Wenn man eigene Ordner in die Seitenleiste zieht,  werden deren eventuell selbst vergebene Icons durch ein Standard-Icon ersetzt. Will uns Apple also nun wieder zu akribischen Lesern von Ordner-Bezeichnungen machen, und den intuitiven Weg über Icons, der den Mac einmal ausgezeichnet hat, wieder rückwärts gehen?

Apple maskiert in Lion die Anzeige der Icons in der Seitenleiste. Um die Originale (also auch die selbst vergebenen Icons) sichtbar zu machen, muß folglich die Maskierung unterbunden werden.

Eine Lösung existiert in Form eines alten Bekannten: SIMBL. Die Bezeichnung steht für SIMple Bundle Loader und dürfte langjährigen Mac Nerds wohl bekannt sein. SIMBL ermöglicht es, Hacks und Patches, sogenannte Bundles, auf bestehende Programme anzuwenden.

Auf einer japanischen Website findet sich dazu das Bundle ColorfulSidebar, das den Finder dazu bewegt, die Maskierung der Icons in der Seitenleiste zu unterlassen.

Die Änderung benötigt 3 Schritte:

  1. diese gepatchte Version von SIMBL herunterladen und installieren
  2. Das Bundle ColorfulSidebar herunterladen
  3. Das Bundle in das Verzeichnis /Library/Application Support/SIMBL/Plugins/ legen

Das Bundle wirkt sich übrigens nur auf die Anzeige im Finder aus. In den Dialogfenstern Öffnen und Speichern bleiben die Icons farblos.

Veröffentlicht unter OSX-Tipps | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn Dateien auf dem Schreibtisch ohne Vorwarnung „aufgeräumt“ werden …

Wer kennt nicht die Überraschung, dass nach einem Neustart liebevoll arrangierte Dateien auf dem Schreibtisch nach Namen sortiert auf die rechte Seite „aufgeräumt“ wurden, und damit die eigene Ordnung, in der man sich zurechtfinden sollte, zerstört ist.

Abhilfe ist nicht ganz einfach, aber möglich, wenn ein aktuelles Backup vorhanden ist. Mit den folgenden Unix-Befehlen im Terminal kann der Zustand wiederhergestellt werden, falls die TimeMachine verwendet wurde:

rm . ~/Desktop/.DS_Store
cd . /Volumes/[Name des Backup-Volumes]
cd . Backups.backupdb/[Name des Mac]/[Datum]/[Name des Boot-Volumes]/Users/[Benutzername]/Desktop
cp . .DS_Store . ~/Desktop/

Wie man sieht, geht es darum, die Datei .DS_Store wiederherzustellen. Gleich nach dem Ersetzen durch die alte Version muss ein Finder-Neustart erfolgen! Wie genau die Desktop-Icons wiederhergestellt werden, hängt von der Aktualität des Backups ab.

Veröffentlicht unter OSX-Tipps | Hinterlasse einen Kommentar

Tipp: Versteckten Motion Blur Effekt in OS X Lion aktivieren

In Lion gibt es einen versteckten Motion Blur Effekt für die Animationen, die in Exposé und Mission Control ablaufen. Startet man Mission Control und drückt Befehl + M, sieht man ab diesem Zeitpunkt alle Animationen mit Motion Blur Effekt. Drückt man erneut Befehl + M kann man den Effekt wieder deaktivieren. Nach einem Neustart ist der Effekt ebenfalls wieder deaktiviert.

Veröffentlicht unter OSX-Tipps | Hinterlasse einen Kommentar

Umstellung auf Mac OS Lion – nicht jedes Programm geht mit

Mac OS X Lion ist nun also verfügbar. Das neue Apple-Betriebssystem wartet mit vielen neuen Funktionen auf, aber bevor man seine vorhandenen Installationen von OSX überschreibt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass nicht alle auf Snow Leopard laufenden Programme weiter benutzt werden können.

Das betrifft vor allem alle diejenigen älteren Programme, die noch auf PowerPC Code zurückgreifen, und auf Intel-Maschinen über die virtuelle Umgebung Rosetta gelaufen sind. Dazu gehören beispielsweise Photoshop CS2, Apple Works und Microsoft Office 2004. Rosetta wird es für Mac OS X Lion nicht mehr geben. Sie lässt sich bisher auch nicht nachträglich installieren. Wer also alte Programme auf seinem Mac laufen hat und diese auch weiterhin benutzen möchte, sollte vielleicht erst einmal beim Snow Leopard bleiben. Eine Liste der Programme auf Ihrem Computer, die mit OSX Lion nicht kompatibel sind, können Sie wie folgt erstellen:

Öffnen Sie unter Programme > Dienstprogramme das Terminal und geben dort folgende Zeile, gefolgt von einem Return,  ein:

system_profiler SPApplicationsDataType >~/Desktop/MySoftwareTypes.txt

Daraufhin erscheint eine Textdatei „MySoftwareTypes.txt“ auf dem Schreibtisch, die für jedes Ihrer installierten Programme auflistet, ob es sich dabei um ein „PowerPC“, „Intel“ oder „Universal“ Programm handelt. Alle mit „PowerPC“ gekennzeichneten Programme sind unter MacOS X Lion nicht mehr nutzbar!

Wer nicht sicher ist, ob alle Programme, die ihm wichtig sind, unter Lion noch laufen, kann natürlich auch einfach vor dem Upgrade ein Backup erstellen, und die Lion Installation im Zweifelsfall wieder rückgängig machen.

Voraussetzung für die Installation ist eine laufende Snow Leopard Version sowie ein System mit mindestens 2 Intel-Kernen. Die Installationsdatei ist für 23,99 Euro in Apples App Store zu haben. Für Besitzer eines Apple-Rechners, der nicht älter als ca. 5 Wochen ist, gibt es das Update übrigens kostenlos.

Veröffentlicht unter OSX-Tipps | Hinterlasse einen Kommentar

Atelier für Datenbank-Design

Vorrangig auf der Basis von FileMaker bietet Datenatelier.de die Erstellung und Weiterentwicklung von Datenbanken und datenbasierten Applikationen an.

Mit FileMaker Pro lässt sich nahezu alles preisgünstig realisieren. Datenübermittlung ins WWW via Browser oder auf iPhone / iPad inklusive. Für Mehrplatz-Systeme bietet sich  FileMaker Server an.

Besonders vorteilhaft ist es natürlich, wenn Sie bereits FileMaker-Datenbanken benutzen, und auf deren Grundlage komplexere Anwendungen entwickelt werden sollen.

Datenatelier.de bietet Beratung, Konzeption und Umsetzung von Datenbanken und Anwendungen in jeder Größenordnung.

Besonderes Augenmerk wird bei Datenatelier.de darauf gelegt, Lösungen zu finden, die in ihrer Funktionalität genau auf den tatsächlichen Bedarf zugeschnitten sind. Auch darüber hinaus wird hier das kreative Moment betont. Was etwa bedeutet, dass bei Entwurf und  Umsetzung laufend nach Alternativen für Abläufe gesucht wird, die noch nicht wirklich rund laufen.

Das Datenatelier wurde 2011 gegründet und wird von Michael Hauffen geführt.

Schwerpunkte des Angebots:

  • Beratung in allen Mac und FileMaker-Fragen
  • Konzeption und Entwicklung von individuellen Datenbankanwendungen
  • Einbindung von Daten in Ihre Website (zB. mit PHP und MySQL)
  • Unterstützung bei der Anpassung vorhandener Datenbank- und Büro-Organisations-Anwendungen an veränderte Situationen

Profil | Beispiele | aus der Praxis | Kontakt

Veröffentlicht unter allgemein | Hinterlasse einen Kommentar